Wie Sie ein globalisiertes Leben führen

Eines der Kernziele von Economic Tourist ist es, Ihnen dabei zu helfen, ein globalisiertes Leben zu führen. Wir zeigen Ihnen Strategien, mit denen Sie Ihr Vermögen schützen, Ihre Geschäfte optimieren, Ihren Wohlstand erhöhen und mehr Freiheit gewinnen können.

Sie haben bestimmt schon von "Offshore-Geschäften" im Zusammenhang mit Unternehmen gehört. Um globalisiert zu Leben, nutzten wir Taktiken von Unternehmen und werden selber "Offshore". In diesem Artikel erfahren Sie, was Ihr Vermögen bedroht und Sie mit Offshore-Banking, Offshore-Firmen und Offshore-Tresoren für Edelmetall sinnvoll und effektiv dagegenhalten können. Sie lernen, ein solides Fundament aufzubauen, welches sicherstellt, dass Sie unantastbar werden, egal was auf der Welt passiert.

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​​​Die Bedrohungen für Ihr Vermögen

Sie könnten denken, es sei vollkommen sicher und in Ordnung, alle Ihre Ersparnisse in einem einzigen Land zu belassen (nämlich in Ihrem Heimatland), oder Ihre Altersvorsorge in Fonds heimischer Banken zu verwahren, denn genau das ist es, was uns die "Experten" empfehlen.

Es könnte in der Tat sicher sein, dies zu tun. Es ist durchaus möglich, dass Ihr Vermögen durch absolut nichts bedroht wird. Vielleicht geschieht in Ihrem Heimatland nie ein Szenario, wie es in Argentinien, auf Zypern oder sogar in den USA in den Jahren 2008-2009 passiert ist.

Wenn Sie aber hinter den Vorhang schauen und wirklich untersuchen, was mit dem Bankensystem Ihres Landes geschieht, oder mit den zugrundeliegenden Einflussfaktoren der Aktien- oder Rentenmärkte, oder mit den Motiven Ihres anonymen Fondsmanagers, dann schwindet wohlmöglich Ihre Zuversicht, was die Zukunftsaussichten Ihres Vermögens angeht. Selbst qualitativ hochwertige Immobilien sind angesichts des aktuellen geopolitischen und finanziellen Umfelds unsicher.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, was Ihr Vermögen gefährdet und wie Sie diese Gefahren verhindern können.

Glücklicherweise leben wir in einer großen Welt. Genauso wie Sie die beste Nachbarschaft für Ihre eigene und die Sicherheit Ihrer Familie auswählen können, können Sie die beste Nachbarschaft für Ihre Ersparnisse, Ihr Geschäft und Ihr Vermögen auswählen.

Indem Sie sowohl national als auch international diversifizieren, können Sie Ihr Risiko drastisch reduzieren, Ihre Freiheit vergrößern und weltweite Chancen zur Steigerung Ihres Wohlstands nutzen.

Solche Strategien standen früher nur den Superreichen und multinationalen Konzernen mit Zugang zu Armeen von Anwälten und Beratern zur Verfügung. In den letzten Jahrzehnten hat die Globalisierung diese Strategien so gut wie jedem zugänglich gemacht, der über das richtige Wissen und die Weitsicht verfügt, diese zu nutzen.

Beachten Sie dabei, dass dies die Arten von Lösungen sind, die sowohl in einem Bullen- als auch in einem Bärenmarkt funktionieren. Sie ergeben einfach Sinn, egal was passiert. Deshalb sollte nichts davon als eine Warnung vor dem Tag des Jüngsten Gerichts aufgefasst werden, vielmehr sind wir hier, um Ihnen zu helfen, die oft übersehenen Chancen zu sehen und nutzen.

Tatsächlich sind wir unglaublich optimistisch was die Welt und die heutigen Möglichkeiten angeht.

Doch trotz der vielen außergewöhnlichen Möglichkeiten müssen wir dennoch realistisch bleiben:
Niemand kann leugnen, dass die Welt heutzutage scheinbar zweigeteilt ist; die eine Hälfte der Bevölkerung scheint gegen die andere Hälfte zu kämpfen. Und wenn sie nicht kämpfen, verschleudern sie Ihr Geld zu Tode.

Regierungen sind bankrott. Fast jede einzelne westliche Regierung ist in einer untragbarer und lähmenden Position gefangen. Jede von ihnen hat sich in finanzielles Loch gegraben, das so tief ist, dass es Generationen braucht, um den angerichteten Schaden rückgängig zu machen.

FAZIT

Diese Regierungen setzen alles aufs Spiel, wofür Sie Ihr ganzes Leben hart gearbeitet haben. Wenn wir diesen Faden weiterspinnen, dann werden ihre nächsten Schritte darin bestehen, Ihre Freiheit noch weiter zu untergraben (wenn sie es nicht bereits getan haben).

Entsprechend dem neuesten US-Finanzbericht haben die USA über $20 Billionen Schulden und ein Gesamt-Nettoergebnis von MINUS $76.7 Billionen. Damit führen die USA dieses traurige Rennen an, dessen Ende die unvermeidliche Talsohle darstellt.

In Relation zu der Größe ihrer eigenen Volkswirtschaften sind Japan, Griechenland, Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich und das Vereinigte Königreich nicht weit von den USA entfernt. Da die einzelnen Länder und Währungen sehr miteinander verwoben sind, hat eine derartige Insolvenz weltweite folgen für sämtliche Regierungen.

Darüber hinaus befinden sich Pensionsfonds weltweit in einer ernsten Notlage.

Auch bei den globalen Zentralbanken sehen wir große Risiken. Insolvenz ist hierbei der gemeinsame Tenor. Sie können viel darüber in den Medien lesen, falls denn die Meldungen nicht von den neuesten Sport- oder Olympiaergebnissen überdeckt werden.

Leider wird diese Information von vielen Medien taktisch zurückgehalten, da es große Panik in der Bevölkerung auslösen würde. Zentralbanken sollten doch die Banken sein, die für die Überwachung (und möglicherweise die Rettung) der anderen Banken eines Landes zuständig sind.

Zu allem Überfluss leben wir auch noch in einer Zeit, in der sich die persönliche Freiheit rapide verschlechtert. Spionageagenturen überwachen schamlos jeden. Jeden Bürger. Verbündete. Einfach alle.

Unzählige Gesetze, Regeln und Vorschriften haben das Land der Dichter und Denker zu einem Ort gemacht, an dem Kinder verhaftet werden können, nur weil sie in einem Kostüm durch die Stadt laufen. Wir übertreiben nicht.

Das Risiko zeichnet sich bereits ab und die möglichen Folgen sind gravierend.

Übrigens, sollten Sie in den USA ansässig sein, dann leben Sie in der prozesssüchtigsten Gesellschaft, die es je in der aufgezeichneten Geschichte der Menschheit gegeben hat.

Dagegen sind Deutschland oder Österreich noch Kuschelgesellschaften. Doch auch hier sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie Ihr eigenes Geschäft haben oder ein hohes Gehalt verdienen.

Diese Risiken sind real, aber sind kein Grund zur Panik.

Eine rationale und erfolgreiche Person muss lediglich die Risiken wahrnehmen und dann einige einfache, jedoch vernünftige Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass sie nicht zum Opfer wird. Viele dieser Lösungen können direkt vom Sofa aus realisiert werden und sie ergeben Sinn. Egal was passiert.

Nachfolgend gehen wir auf die Themen "Offshore-Banking", "Offshore-Firmen" und "Offshore-Tresore für Edelmetalle" ein. Am Schluss finden Sie Links zu einigen unserer Artikel, welche das globalisierte Leben detaillierter behandeln.

Wenn Sie sofort anfangen möchten, indem Sie lernen, wie Sie ein maßgeschneidertes Programm erstellen, das auf Ihre spezielle Situation zugeschnitten ist, dann empfehlen wir Ihnen, unserer Anleitung für Ihre persönliche Exit-Strategie zu folgen. Sie finden diese in unserem Mitgliederbereich. Melden Sie sich am besten gleich kostenlos an (falls Sie es nicht schon längst getan haben).

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Machen Sie es den großen Konzernen nach und globalisieren Sie Ihr Leben. Die nötigen Schritte zu finanzieller Unabhängigkeit und persönlicher Freiheit in einer unfreien Welt.

Offshore-Banking

Zu Beginn möchten wir festhalten - Die Eröffnung eines Offshore-Bankkontos ist 100% legal.

Selbst der bloße Hinweis auf das Wort Offshore beschwört heute Bilder von kriminellen Aktivitäten, Geldwäsche und Steuerhinterziehung herauf. Das ist eine lächerliche und überholte Vorstellung. "Offshore" ist nur ein weiterer Begriff für "international" oder "Übersee". Die Realität ist, dass die internationale Diversifizierung Ihrer Bankkonten eine völlig rationale, legitime und intelligente Idee ist. Lassen Sie uns nun erklären, warum jeder in Erwägung ziehen sollte, seine Banktätigkeiten offshore zu erledigen.

Warum Sie offshore banken sollten

Hier sind die wichtigsten drei Gründe, warum jeder in Erwägung ziehen sollte, ein Offshore Bankkonto zu eröffnen.

1) Ein Offshore-Bankkonto schützt Ihr Vermögen

Ohne ein Offshore-Bankkonto sind Ihre Vermögenswerte ungeschützt.

Wenn Sie 100% Ihrer Gelder im selben Land halten, in dem Sie leben und arbeiten, gehen Sie ein erhebliches "Klumpenrisiko" ein. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie in den Vereinigten Staaten leben - dem prozesssüchtigsten Land, das es je in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten können Sie für absolut alles verklagt werden. Doch nicht nur in den USA sind die Risiken für Ihr Vermögen hoch - auch in Deutschland können Gerichte Ihre Konten in Beschlag nehmen. Denken Sie nur an unverhältnismäßige Scheidungs- oder Unterhaltsurteile, Privatklagen oder Abmahnungen. Im Nu sind Ihre Konten eingefroren und sie können nicht mehr auf Ihr Geld zugreifen.

Das Halten einiger Kapitalreserven auf einem internationalen Offshore Bankkonto ist Ihre Versicherung gegen derartige Risiken. Offshore-Banking ist im Wesentlichen eine einfache und effiziente Methode um sicherzustellen, dass Sie, egal was passiert, immer Zugang zu Ihren Kapitalreserven haben.

Für wen eignet sich Offshore-Banking?

Offshore-Banking ist für ehrliche, hart arbeitende Menschen, welche besorgt sind über frivole Rechtsstreitigkeiten, der Beschlagnahme von privaten Vermögenswerten und wild gewordenen Regierungsbehörden. Dies sind völlig legitime und verständliche Sorgen von ehrlichen, gesetzestreuen Menschen, welche ihren Reichtum durch harte Arbeit und legale Geschäfte erwirtschaftet haben.

2) Viele Offshore-Banken sind ERHEBLICH sicherer

Die traurige Realität ist, dass sich eine Reihe von Banken in großen Industrienationen in einem prekären Zustand befinden. Die meisten Menschen verbringen mehr Zeit damit, darüber nachzudenken, was sie Abends essen, als darüber, ob ihre Bank sicher ist oder nicht. Dies ist völlig natürlich und warum sollten sie das auch tun? Uns wurde unser ganzes Leben lang gesagt, dass die Banken sicher sind. Die Regierung sagt das ja auch!

Die Welt hat 2008 auf die harte Tour lernen müssen, dass Banken nicht so sicher sind, wie sie uns glauben machen wollen. Plötzlich sind einige der größten Banken der Welt über Nacht zusammengebrochen. Wachovia. Lehman Brothers. Die Hypo Real Estate. Washington Mutual. Dutzende von Banken verschwanden im Nu.

​​​​Wenig hat sich seit 2008 verändert. In Europa sehen wir eine Reihe von Großbanken, ja sogar ganze nationale Bankensysteme, die am seidenen Faden hängen. Das spanische und das italienische Bankensystem haben mehrere Rettungsaktionen erforderlich gemacht. Das griechische Bankensystem befindet sich in einer fortwährenden Krise. Im Jahr 2013 wurde das zyprische Bankensystem vollständig zahlungsunfähig, so dass die Regierung alle Konten einfrieren und die Gelder der größten Anleger beschlagnahmen musste.
In den Vereinigten Staaten halten Banken in der Regel ein extrem niedriges Niveau an Liquidität aufrecht, was bedeutet, dass der Bestand an Bargeld (oder adäquaten Geldmitteln), den sie als Liquiditätsreserve durch Kundeneinlagen zur Verfügung haben, gefährlich niedrig ist. 

Was machen Banken in guten Offshore-Banking-Standorten anders?

Viele Banken in Übersee folgen nach wie vor traditionellen, konservativen Bankpraktiken. Sie zocken nicht und vergeben keine verrückten Kredite mit den hart verdienten Ersparnissen ihrer Anleger. Sie verfügen über ein starkes, konservatives Niveau an Kapital und Liquidität und sind äußerst vorsichtig mit dem Geld ihrer Kunden. Im Gegensatz zu Europa und den Vereinigten Staaten befinden sie sich in Jurisdiktionen, in denen Regierungen KEINE Staatsschulden haben und ihre Rentenfonds gut kapitalisiert und zahlungsfähig sind.

Wir leben im 21. Jahrhundert und sind mit der ganzen Welt vernetzt. Besonders im Finanzbereich ist Geographie ein irrelevanter Anachronismus. Wählen Sie Ihre Bank nicht nach ihrer günstigen Lage zu Ihrem Zuhause oder Büro. Entscheiden Sie sich für eine Bank, weil sie die BESTE und KONSERVATIVSTE Depotbank für Ihre Ersparnisse ist - völlig irrelevant, ob diese auf der gegenüberliegenden Straßenseite oder auf der anderen Seite des Globus ist.

3) Eine Offshore-Bank könnte Ihnen sogar VIEL höhere Zinsen auf Ihre Euro zahlen

Seit Ausbruch der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 haben die großen Zentralbanken die Zinsen auf historische Tiefststände abgesenkt. Im wahrsten Sinne des Wortes waren die Zinssätze auf dem niedrigsten Stand seit 5.000 Jahren. In einigen Teilen Europas waren die Zinsen sogar negativ. Zwar haben die Kurse wieder begonnen zu steigen, aber sie liegen immer noch weit unter ihren historischen Durchschnittswerten. In den meisten Industrieländern sind die Zinssätze der Banken UNTERHALB der Inflationsrate.

Wenn z.B. Ihre Bank Ihnen 1% Zinsen zahlt, aber die Inflationsrate bei 3% liegt, verlieren Ihre Sparguthaben jedes Jahr effektiv 2% ihrer Kaufkraft. Sie müssen also MINDESTENS 3% jedes Jahr verdienen, nur um mit der Inflation Schritt zu halten und sicherzustellen, dass Ihre Ersparnisse nicht verloren gehen.

In Europa und in den USA ist das fast unmöglich geworden, aber es gibt eine Reihe von Jurisdiktionen auf der ganzen Welt, in denen sichere, konservative und gut kapitalisierte Banken VIEL höhere Zinssätze zahlen - sogar auf EURO-Einlagen. Es ist eine Überlegung wert.

FAZIT: Offshore-Banking macht einfach Sinn

Option 1: Sie könnten Sie alle Ihre Ersparnisse auf der Bank gegenüber von Ihrem Haus aufbewahren. Die Bank ist extrem illiquide, zweifelhaft liquide und verzockt Ihre Ersparnisse an den neuesten Finanzinnovationen der Börse. Ihr Konto zahlt einen winzigen Prozentsatz an Zinsen, der nicht mit der Inflation Schritt halten kann. Für den Fall, dass Sie sich auf der schwarzen Liste irgendeiner Regierungsbehörde befinden (vielleicht sogar aus Versehen), kann Ihr Konto vom einen auf den anderen Augenblick eingefroren werden, wodurch Ihnen die Mittel entzogen werden, Lebensmittel für Ihre Familie kaufen zu können.

Option 2: Sie könnten einen Teil Ihrer Ersparnisse auf eine sichere, konservativen Bank in Übersee transferieren. Diese ist in einer Jurisdiktion mit NULL Staatsschulden und einem starken, gut kapitalisierten Einlagensicherungsfonds. Ihr Vermögen ist VIEL sicherer und das Konto zahlt Ihnen einen soliden Zinssatz, der Ihr Vermögen Jahr für Jahr anwachsen lässt.


Wir glauben, die Wahl zwischen beiden Optionen dürfte Ihnen nicht schwer fallen.


Sie müssen nicht alle Ihre Bankgeschäfte ins Ausland verlagern und können weiterhin Ihre Rechnungen oder täglichen Einkäufe von Ihrem inländischen Bankkonto bezahlen, um internationale Transaktionsgebühren zu vermeiden. Stellen Sie nur sicher, dass Sie mindestens einen Teil Ihrer Ersparnisse in eine sichere, stabile, hochliquide Jurisdiktion im Ausland verlegen, um sich der Reichweite Ihrer Regierung zu entziehen.

In unserem Beitrag mit dem Thema "Die Top vier Standorte für Offshore-Banking" nennen wir Ihnen vier ausgezeichnete Länder für ein Offshore Bankkonto. 

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Offshore-Firma

Eine Offshore Firma zu besitzen, ist keine Straftat

Die Gründung einer Offshore Firma ist legal, der Besitz einer Offshore Firma ist legal, die Eröffnung eine Bankkontos für die Offshore Firma ist legal, der Einsatz von Treuhändern ist, wie nahezu weltweit, auch im Offshore legal und selbst der Betrieb einer Offshore Firma ist legal, wie auch der Bezug von Dividenden und die darauf folgende Versteuerung am steuerlichen Sitz des Begünstigten.

Der Skandal um die "Panama Papers" hat in der letzten Zeit für viel Aufregung gesorgt, doch im Grunde genommen dokumentieren bloße Feststellungen, dass Menschen im Ausland Firmen gründen noch lange keinen kriminellen Hintergrund. Vielmehr ist es auch in Europa seit Jahrzehnten durchaus gebräuchlich, bestimmte Organe einer Gesellschaft durch Dritte (u.a. Rechtsanwälte) vertreten zu lassen. Legal! Die mediale Brisanz tut der Realität unrecht. Eine Offshore-Firma ist rein rechtlich eine Auslandsbeteiligung. Ein in Deutschland Steuerpflichtiger ist gemäß § 138 Abgabenordnung zur Meldung innerhalb eines Monats verpflichtet. Dafür gibt es ein amtliches Formular vom Finanzamt. 

Warum nutzen Unternehmen und Privatpersonen Offshore-Firmen?

Diese Frage ist schnell und einfach anhand eines Beispiels beantwortet.
Privatperson "Müller" ist eine sehr vermögende Person und ist schon aus Gründen der eigenen Sicherheit auf eine hohe Diskretion hinsichtlich seiner Vermögensverhältnisse angewiesen. Herr Müller beschließt nun, da ihm sowohl sein Banker aus der Nachbarschaft als auch der Finanzbeamte aus dem Sportverein nicht sonderlich vertrauenswürdig erscheinen, einen Teil seines versteuerten Geldes im Ausland aufzubewahren. Zinsfrei! (Anmerkung: Die Mehrzahl aller internationalen Banken verwahren die Gelder einer Offshore Firma ohne jede Zahlung von Guthabenzinsen.) Damit der Einblick in seine privaten Vermögensverhältnisse nicht am Ende durch den simplen Informationsaustausch doch noch für beispielsweise benannte Dritte möglich wird, gründet Herr Müller legal eine Offshore Firma.

Herr Müller muss sich zur Gründung seiner Offshore Gesellschaft, und dies wird weltweit so gehandhabt, mit amtlichen Dokumenten und weiteren geeigneten Belegen gegenüber seinem Anwalt, dem Registry Agent und insbesondere der Bank identifizieren.

Ausnahme: Ausgerechnet in den USA, die die ganze Welt zwangen, gegen Steuerparadiese und Bankgeheimnis vorzugehen, ist in US-Steueroasen wie Delaware usw. keine Identifizierung erforderlich! Übrigens – auch am AIA, also am Allgemeinen Informationsaustausch in Steuersachen, den die USA via OECD ebenfalls angeregt haben, nehmen sie selber nicht teil.

Zudem muss Herr Müller auch dann seine Identität gegenüber allen vorgenannten Personen und Institutionen offenlegen, sollte er sich später nach außen durch einen sogenannten Treuhänder vertreten lassen wollen (Stichwort: Know Your Customer Policy).
Zu guter Letzt wird das von Herrn Müller ausgewählte Bankhaus eine Abfrage vor Kontoeröffnung vornehmen, aus welcher zweifelsfrei hervorgeht, ob Herr Müller bereits schon einmal in irgendeiner Weise einer Straftat verdächtigt wurde oder es gar zu einer Verurteilung kam (ICC – International Crime Check). Wäre dies der Fall, würde die Bank den Antragsteller Müller ablehnen – Herr Müller würde bei keiner namhaften Bank der Welt ein Geschäftskonto erhalten.

Nur Banken haben Einsicht in das tatsächliche Geschäft ihrer Offshore Kunden, denn kein Anwalt, kein Vermittler und kein Registry Agent besitzt überhaupt eine Chance, in die Finanzströme und Geschäfte des Kunden Einblick zu nehmen. Aber dieser Verantwortung sind sich Banken durchaus bewusst.

Welche Beispiele finden sich noch dafür, warum eine Privatperson oder ein Unternehmen eine Offshore Firma gründet? Eine stichwortartige Aufzählung:

  • stärkere Haftungsbegrenzung
  • Reduzierung von Produktions- und Herstellungskosten (Outsourcing)
  • Vermögenssicherung (nicht jeder traut dem Euro, europäischen Banken und Gesetzgebungen)
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    Vorteile in der Sicherung intellektuellen Eigentums, unbürokratische Sicherung von Rechten
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    Neutralität des Standortes – insbesondere für den Handel zwischen "verfeindeten" Gebieten
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    Vorteile bei der Beantragung erforderlicher Lizenzen (Online-Gaming, Forex, etc.)
  • caret-right
    Länderspezifische Subventionen

Diese Liste lässt sich nahezu unendlich fortführen. Oftmals geht es nämlich nicht um Steueroptimierung oder Steuerhinterziehung, sondern einfach um den Schutz der eigenen Privatsphäre. Davon abgesehen ist die teilweise Anlage von Vermögen im Nicht-EU-Ausland ein sehr wichtiger Baustein der Risiko-Minimierung.
Die Gründe zum Einsatz von Offshore-Firmen, um die Privatsphäre zu schützen, können unter anderem sein:

  • Probleme mit Ex-Partner/Ex-Partnerin
  • Probleme mit Schwiegersohn/Schwiegertochter
  • Probleme mit eigenen Kindern
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    Heimliche uneheliche Kinder
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    Heimlicher Partner / heimliche Partnerin
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    Gegenseitige Absicherung bei heimlicher Homosexualität
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    Individuelle Vermögensübertragungen außerhalb der gesetzlichen Erbfolge
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    Vermögensschutz von GmbH-Geschäftsführern vor der sog. Durchgriffshaftung

Tatsache ist, es mag schwarze Schafe unter Offshore Unternehmern geben, doch hier sprechen wir von Einzelfällen und kriminellen Personen, die es in der Vergangenheit auch trotz eines soliden deutschen Umsatzsteuerrechts fertig brachten, den deutschen Staat um Milliarden zu bringen.

Man kann sich, und dies sieht jeder klar denkende Mensch hoffentlich ein, nicht von der enormen kriminellen Energie einiger weniger Gauner schützen. Doch dies kann nicht der Grund dafür sein, eine Branche, Berufsgruppen, Staaten und das System in Frage zu stellen oder gar zu verteufeln.

Fördern Offshore Staaten tatsächlich die Steuerhinterziehung?

Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat das Recht, Steuern zu sparen!" (Urteil des Bundesgerichtshofes von 1965 und Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt).
Ja, vielleicht ein etwas abgedroschenes Zitat, aber der Wahrheitsgehalt in diesem Zitat ist nicht verblasst, im Gegenteil! Steuerlasten zu reduzieren – und wir sprechen hier u.a. von Körperschaftssteuern und Gewerbesteuern, sind ein legitimes Mittel zur betrieblichen Kostenreduzierung bzw. Gewinnmaximierung.

Und seien wir realistisch. Unternehmen können sich in einer globalisierten Welt ihren Standort frei wählen. Doch wer richtig Steuern sparen will, geht längst nicht mehr ins Offshore - nein - Europa ist viel angesagter.
Der enorme Steuerwettbewerb innerhalb Europas hat dazu geführt, dass sich einige europäische Mitgliedsländer - häufig auf Grund einer etwas unglücklichen geographischen Lage und/oder angespannter wirtschaftlichen Situation - dazu gezwungen sehen, Körperschaftssteuern auf nahezu fünf Prozent abzusenken (mit Ausnahmetatbeständen übrigens dann bis fast an die Null-Grenze).

Und wenn es dann noch ausländischen Unternehmern mit steuerlichem Wohnsitz am Ort ihrer Gesellschaft gestattet ist, diese schon kaum im Unternehmen besteuerten Firmengewinne folgend völlig steuerfrei der Gesellschaft zu entnehmen und darüber hinaus keine Steuern auf erwirtschaftete Zinsen zahlen zu müssen (Non-Dom-Regelungen beispielsweise in Zypern), dann fragt man sich doch ernsthaft, was an Offshore Unternehmen so unseriös sein soll.

Tatsache ist, wer kaum oder keine Steuern auf Unternehmensgewinne und/oder persönliches Einkommen aus Dividenden zahlen möchte, der wandert in der Regel nicht ins Offshore ab, sondern geht nur ein paar Kilometer weiter ins schöne Nachbarland Zypern - und kein Hahn wird je nach ihm krähen.

FAZIT

Offshore Firmen dienen überwiegend als ein legales Vehikel und wohl sehr selten nur noch als ein Steuersparmodell. Banken überprüfen mittlerweile die Konten ihrer Kunden sehr genau, ganz gleich, ob es sich hierbei um das Geschäftskonto eines Offshore Unternehmens oder eines europäischen Unternehmens handelt. Und, wer etwas zu verbergen hat, gar kriminelle Energien besitzt, der wird überall einen leichteren Weg finden - Offshore macht ihm die Sache ganz sicher nicht einfach.


Vielleicht stört eine Gruppe von „Funktionsträgern“ in so manchem Land einfach nur, wenn sich mündige Bürger gegen einen ständigen und immer tiefer gehenden Eingriff in die Privatsphäre „zur Wehr“ setzen.

Offshore-Lagerung von Edelmetallen

Echte finanzielle Privatsphäre existiert im konventionellen Bankensektor nicht mehr - zumindest nicht in den entwickelten Industrienationen. Die OECD und einzelne Aufsichtsbehörden stellen sicher, dass neugierige  Regierungen ungehinderten Zugang zu Finanztransaktionen (einschließlich Überweisungen, Bankeinlagen, Kreditkartengebühren usw.) haben. Einige Regierungen haben sogar begonnen, Bargeldtransaktionen über einen bestimmten Betrag hinaus zu verbieten.
Im Hinblick auf die Privatsphäre haben digitale Währungen (z.B. Bitcoin) Potenzial, jedoch stecken sie insgesamt noch in den Kinderschuhen. Edelmetalle hingegen sind traditionell verankert und bilden das solide Herzstück eines internationalen Diversifikationsplans.

Der Hauptgrund für die Anhäufung von Edelmetallen besteht darin, das Risiko zu mindern, dass Regierungen und Zentralbanken Reichtum konfiszieren, indem sie Währungen abwerten und unglaubliche Haushaltsdefizite erzeugen.
Darüber hinaus gibt es ist einigen Ländern (z.B. Zypern) bereits strenge Kapitalverkehrskontrollen, wobei Banken Überweisungen ins Ausland beschränken oder verbieten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Praxis in allen Industrienationen Einzug hält

Drei Gründe für die Lagerung Ihrer Edelmetalle im Ausland

Nehmen wir einmal an, Sie haben etwas Gold. Sie haben ein paar Krugerrand und einige kanadische Maple Leaf Münzen gekauft, und Sie fühlen sich anfangs ziemlich gut über diese Entscheidung, doch nach einigem Nachdenken fragen Sie sich: "Was mache ich damit, jetzt, wo ich sie habe?"
Sie können Sie in einem Safe verstauen oder vielleicht doch besser im Hinterhof vergraben? Edelmetall-Internationalisierung könnte eine viel bessere Lösung sein. Jetzt, macht es, mehr als je zuvor Sinn, etwas Geld aus Ihrem Heimatland herauszuholen. Wenn Sie Ihren gesamten Reichtum innerhalb einer Nation behalten (insbesondere in der Sie wohnen), sind Sie der völligen Willkür von Kapitalverkehrskontrollen, der Steuerbeschlagnahme, frivoler Rechtsstreitigkeiten und der bürokratischen Erpressung des jeweiligen Landes ausgeliefert.

1) Die Beschlagnahmung von Gold

Die meisten US-Amerikaner sind sich dessen nicht bewusst, aber in den 1930er Jahren verbot Präsident Franklyn D. Roosevelt mit der Executive Order 6102 den Besitz von Gold. Der Erlass verbot "...das Horten von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten innerhalb der kontinentalen Vereinigten Staaten."
Sobald der Erlass in Kraft getreten war, wurde der Besitz von Gold zu einem Bundesverbrechen, das mit zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 10.000 Dollar bestraft werden konnte. Keine Einzelperson, Partnerschaft, Assoziation, Organisation oder Körperschaft durfte monetäres Gold jedweder Formen und Gründen besitzen. Der Erlass befahl allen US-Bürgern, deren Gold, welches sie rechtmäßig besaßen, sofort an die US-Regierung abzugeben.
Die Bürger erhielten dann als Wertersatz Papierdollar für ihr Gold zu einem Preis von $20,67 pro Unze. Als alles Gold eingesammelt wurde, wertete Roosevelt sofort den Dollar ab, indem er den Goldpreis bei $35 pro Unze neu ausgab. Mit anderen Worten, US-Bewohner, die ihr Gold eingetauscht haben, verloren fast 50% dessen Wertes über Nacht! Sie denken nicht, dass so etwas passieren könnte? In den 1930er Jahren haben die Menschen es auch nicht getan!

2) Rechtsstreitigkeiten

Wenn Sie Edelmetalle im Ausland lagern - vor allem, wenn Sie es anonym in einem Land wie z.B. Österreich lagern - ist es praktisch unmöglich, dieses Gold durch eine frivole Klage zu verlieren. Gerichte in Ihrem Heimatland haben keine Zuständigkeit in Ländern wie Österreich, Hong Kong und Singapur; diese Nationen haben ihre eigenen Gesetze, Gerichte und Finanzregeln.

3) Soziale Unruhen

Gehen wir mal vom schlimmsten Fall aus: Die Währung in Ihrem Heimatland bricht zusammen und es kommt zur Massenpanik. Menschen rennen zu Ihren Banken um ihre Einlagen aus den Konten zu holen, was die Banken in ernste Schwierigkeiten bringt. Um einer Zahlungsunfähigkeit der Banken entgegenzuwirken, beschließt Ihre Regierung alle Banken im Land für eine Woche zu schließen. Supermärkte werden leergekauft, Wasser und Strom wird knapp, da auch dort die Mitarbeiter um ihre Existenz kämpfen. Gewaltigen Proteste brechen aus. Es kommt zu Unruhen und Plünderungen. ​Was tun Sie, wenn die Hölle ausbricht?

Wenn Sie einen Fluchtplan (bzw. eine Exit-Strategie) haben, wie z.B. eine Wohnung im Ausland, ein Offshore-Bankkonto und etwas Gold in einem Offshore-Tresor ...nun...Sie werden eine viel besseren Ausgangslage haben.

Nachfolgend finden Sie Links zu einigen unserer Artikel zum globalisierten Leben.

Wenn Sie sofort anfangen möchten, indem Sie lernen, wie Sie ein maßgeschneidertes Programm erstellen, das auf Ihre spezielle Situation zugeschnitten ist, dann empfehlen wir Ihnen, unserer Anleitung für Ihre persönliche Exit-Strategie zu folgen. Sie finden diese in unserem Mitgliederbereich. Melden Sie sich am besten gleich kostenlos an (falls Sie es nicht schon längst getan haben).

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